Unterschiedliche Telekommunikationstechniken erklärt

Unterschiedliche Telekommunikationstechniken

Die Telekommunikationstechnik bezeichnet alle technischen Medien und auch Telekommunikationsformen, die mittels einer iterativen oder simultanen Erfassung, Bearbeitung, Übertragung und Reproduktion realisiert werden. Der Charakter der Telekommunikationstechniken liegt dabei im Zusammenspiel zwischen technologischen Weiterentwicklungen wie etwa dem Teletex-Dienst und auch aus der Generierung von neuen Verfahren, die gerade im Rahmen des Marketing eine große Rolle spielen.

Die Telekommunikationstechniken werden dabei in Sprache, Impuls, Text, Grafik, Daten, Bewegtbild oder auch Festbild klassifiziert.

Nachfolgend ein Überblick über die verschiedenen Telekommunikationstechniken.

Anschlüsse – Schnittstellen

Die Telekommunikations-Anschluss-Einheit wird mit TAE bezeichnet. Für die Anschlüsse muss eine Anschlussdose genutzt werden, die kurz als TAE-Dose bezeichnet wird. Diese Dose wird auch für die ISDN- und DSL-Anschlüsse genutzt und dient als Übergabeschnittstelle. Es gibt Anbieter, die diese TAE-Dose mit der Schnittstelle nicht offenlegen, sodass eine Zwangsinstallation erfolgen muss.

Das Modem (Analog)

Mit dem Begriff Analog ist eine Übertragung gemeint, die die Signale in Sinuswellen überträgt. Damit dies funktioniert, müssen Modulatoren und Demodulatoren, die man auch Modems nennt, genutzt werden. Die Übertragungsrate in Deutschland mit einer Modemverbindung liegt bei 56 kbit/s.

ISDN – Integrated Services Digital Network (Digital)

ISDN ist die Abkürzung für Integrated Services Digital Network und stellt einen internationalen Standard für das digitale Telekommunikationsnetz dar. Mit diesem Netz können verschiedene Diente, wie zum Beispiel Fernschreiben, leitungsvermittelte Datenübertragung (Datex-L), paketvermittelte Datenübertragung (Datex-P) und auch Telefon vermittelt und übertragen werden. In Deutschland werden ISDN-Verbindungen mit 64 kbit/s Datenübertragungsrate angeboten. Die Kapazität kann bei einem Basis-Anschluss durch eine Kanalbündelung verdoppelt werden. Mit einem Primärmultiplexanschluss bekommt man eine Kapazität von 2 MBit/s in Down- und Upstream.

DSL – Digital Subscriber Line

DSL Anschluss

Die Übersetzung für DSL heißt im Grunde genommen nichts anderes als Digitasle Teilnehmeranschlussleitung. DSL ermöglicht es Daten mit einer hohen Übertragungsrate zu senden und auch zu empfangen. Für die unterschiedlichen DSL-Varianten wird eine einzig verdrillte Kupferdoppelader genutzt.

ADSL – Asymmetric Digital Subscriber Line

Es handelt sich hier um eine asymmetrische digitale Anschlussleitung, welche die Bereitstellung einer asymmetrischen Übertragungsrate nutzt. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist somit im Downstream (1,5 bis 16 Mbit/s) höher ist als im Upstream (16 bis 768 Kbit/s). Durch eine vorgeschaltete Weiche, dem sog. Splitter kann die Kupferleitung für die Datenübertragung getrennt werden, sodass gleichzeitig surfen und telefonieren möglich ist.

VDSL – Very High Speed Digital Subscriber Line

Hierbei handelt es sich um die schnellste asymmetrische DSL-Variante. Die Übertragungsraten liegen zwischen 12 und 52 Mbit/s im Downstream und im Upstream zwischen 1,5 und 2,3 Mbit/s. Es wird eine Kupferdoppelader genutzt, die aber nur für relativ kurze Übertragungsstrecken genutzt werden kann. Bei VDSL handelt es sich um eine Ergänzung von ADSL und SDSL im Anschlussbereich der Ortsvermittlung über den Kabelverzweiger bis an die TAE-Dose im Haus.

SDSL – Symmetric Digital Subscriber Line

Dadurch werden identische Übertragungsraten in beiden Richtungen zwischen 2 und 20 Mbit/s ermöglicht. Da sowohl der Down- als auch der Upstream gleich hoch sind, eignet sich SDSL insbesondere für Unternehmen oder für Kunden, die eine große Datenübertragung oder auch eigene Server betreiben. Bei der Telefon sind Übertragungsraten für 24 bis 240 Gespräche gleichzeitig möglich.

Die weltweite Kapazität der Telekommunikationstechnik

Im Jahr 1986 betrugen die bidirektionalem Telekommunikationsnetze 281 Petabyte. Im Jahr 2007 wurden diese dann auf 65 Exbyte erhöht. Dies bedeutet eine durchschnittliche Wachstumsrate von ca. 28 % pro Jahr. Vergleichbar ist dies mit der Kapazität von 2 Tageszeitungen pro Person im Jahr 1986 und 6 Tageszeitungen pro Person im Jahr 2007.

 

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