Internet im Homeoffice – so schnell sollte der Anschluss sein
Immer mehr Menschen arbeiten von zu Hause aus und genießen die dadurch gewonnenen Freiheiten.
Um zu verstehen, worin sich ein Glasfaser- und ein Breitbandanschluss unterscheiden, muss man natürlich zunächst einmal wissen, wo hier die Unterschiede liege. Wenn man zum Beispiel https://casino.netbet.de/ besucht, dann möchte man natürlich auch sicher sein, dass man über eine perfekte und störungsfreie Verbindung zum Casino verfügt. Sicher gewährleisten das beide Formen der Internetverbindung, aber Unterschiede gibt es dennoch.
Inhaltsverzeichnis
Der Breitbandanschluss ist ein Internetzugang, der sich durch eine hohe Datenübertragungsrate auszeichnet. Um einen Breitbandanschluss herzustellen, existieren unterschiedliche Möglichkeiten. Dazu zählen
Mit der Bandbreite sind mögliche Geschwindigkeiten gemeint, die man bei einem Breitbandanschluss im besten Fall nutzen kann. Sie bezeichnen den Frequenzbereich, der für die Übertragung von Daten zur Verfügung steht. Je höher die Bandbreite, desto höher ist auch die Geschwindigkeit, mit der die Informationen in kurzer Zeit übertragen werden können.
Der noch immer beliebteste Breitbandanschluss ist der DSL-Anschluss. Dazu zählen auch ADSL, SDSL und VDSL Anschlüsse. Die Basis von DSL-Anschlüssen sind Kupferkabel. Überall dort, wo ein analoger Telefonanschluss vorhanden ist, können sie genutzt werden. Die Problematik ist aber, dass die Übertragungsgeschwindigkeit abnimmt, je weiter die Vermittlungsstelle entfernt ist.
In den städtischen Gebieten standen die Gigabit-Netze Mitte 2021 bereits 78,4 % der Deutschen zur Verfügung. In den ländlichen Gebieten aber leider nur 22,9 %. Nun ist das Ziel der Bundesregierung der flächendeckende Ausbau von Gigabit-Netzen auf Glasfaserbasis bis zum Jahr 2025.
Für ein besseres Verständnis werden die einzelnen Bandbreiten im Folgenden noch einmal genauer betrachtet.
Wie der Name schon erahnen lässt, so wird beim Glasfaser-Breitband tatsächlich ein Glasfaserkabel zum Senden von Daten verwendet. Diese Verbindung ist nicht nur schnell, sondern sehr schnell. Insbesondere, wenn diese Verbindung mit dem traditionellen ADSL-Breitband verglichen wird. Darüber hinaus bietet sie auch noch eine deutlich bessere Verbindung beim Booten. In der Regel besteht der Anschluss beim Glasfaser-Breitband aus Glasfaserleitungen, die bis zum lokalen Straßenschrank führen. Von dort aus werden diese dann über eine Kupfer-Telefonleitung mit dem heimischen Anschluss verbunden. Es gibt aber auch Anbieter, die den Breitbandanschluss mit Glasfaserleitungen bis hin zum heimischen Router ausstatten.
Noch aber nutzt der überwiegende Teil der Glasfaseranbieter das Openreach-Netzwerk von BT, darunter BT selbst, Sky, TalkTalk, Plusnet und EE. Es gibt aber auch noch andere Anbieter, wie zum Beispiel Hyperoptic, die wiederum über ein ganz eigenes Leitungsnetz verfügen.
Wer ein Breitband von einem Kabelanbieter wie Virgin Media nutzt, benutzt immer noch eine Verbindung, die zu großen Teilen aus Glasfaser besteht. Das ist schon ein bisschen verwirrend. Den entscheidenden Unterschied macht die Verbindung zwischen der Ortsvermittlung und Ihrem Zuhause.
Derzeit verhält es sich noch so, dass der überwiegende Teil des Glasfaser-Breitbands auf den letzten Metern aus einer Kupfertelefonleitung besteht. Beim Kabelbreitband wird hierfür ein Koaxialkabel verwendet. Dieses kann Daten viel schneller übertragen als Kupfer. Hier sind die Geschwindigkeitsverluste über die Entfernung deutlich geringer.
Das schnellste Kabelbreitbandpaket stellt derzeit Virgin Media mit einer durchschnittlichen Download-Geschwindigkeit von 362 MB zur Verfügung. Bei anderen Anbietern erreichen die Top-Pakete zwischen 60 und 70 MB. Insgesamt ist es aber so, dass 60 MB mehr als ausreichend sind, um im gesamten Haushalt HD-Video zu streamen, Spiele zu spielen und auch noch gleichzeitig im Internet surfen zu können.
Von wenigen Glasfaseranbietern wie FTTH (fibre to the home) oder FTTP (fibre to the premises) werden die schnellsten Geschwindigkeiten angeboten. Diese verfügen über Glasfaserleitungen von der Vermittlungsstelle bis zum eigenen Zuhause.
Verfügbar sind sowohl Kabel- als auch Glasfaser-Breitband in Geschwindigkeiten, die ausreichend schnell sind, um im Grunde fast alles machen zu können, was man möchte. Allerdings können beide in einigen Dingen variieren. Das hängt zum Beispiel unter anderem von dem Standort ab, wie weit dieser letztlich von einer Börse entfernt ist. Auch die Art des Gebäudes, in dem man lebt, kann hier eine wichtige Rolle spielen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist aber auch der lokale Schrank, ebenso wie die Kabel im eigenen Haus. Die verschiedenen Anbieter können einem aber konkret mitteilen, welche genauen Geschwindigkeiten am eigenen Wohnort zu erwarten sind.
Grundsätzlich hängen die Kosten für Breitband davon ab, für welchen Anbieter man sich entscheidet und ob es sich dabei um Glasfaser oder um Kabel handelt. Die günstigsten Superschnellpakete stellen derzeit TalkTalk oder Plusnet bereit. Die Glasfaser- und Kabelpreise der einzelnen Anbieter unterscheiden sich nicht großartig, da es sich häufig um Promotionen und Sonderangebote handelt.
Die Internetgeschwindigkeit hängt grundsätzlich von den Faktoren im eigenen Zuhause ab. Noch ist das Glasfasernetz in Deutschland noch nicht sehr weit ausgebaut. Insbesondere der ländliche Bereich wird hier von vielen Netzanbietern deutlich vernachlässigt. Derzeit befindet sich Deutschland mit einem Glasfaseranteil von nur 4,7 Prozent nur auf Platz 34 des OECD-Länderrankings.
Fakt ist aber, dass sich der Vergleich der unterschiedlichen Anschlussmöglichkeiten und Anbieter auf jeden Fall lohnt. Anschlüsse, die zwischen 50 und 100 Mbit/s aufweisen, sind in der Regel für ein störungsfreies Streamen in HD und für gleichzeitiges Internetsurfen auf verschiedenen Geräten vollkommen ausreichend. Der durchschnittliche Datenverbrauch pro Sekunde steigt mit jedem Gerät, was dazu kommt. Je mehr Geräte genutzt werden, desto eher wird ein schnellerer Internetzugang benötigt. Auf dem eigenen Internet-Router kann der Datenverbrauch des Anschlusses beobachtet werden.
Ein Breitbandanschluss über Satellit könnte in der Zukunft alltagstauglich und leistbar werden. Seit März 2021 bietet ein Unternehmen von Elon Musk namens Starlink ein schnelles Internet per Satellit auch in Deutschland an. Dieses aber funktioniert aktuell lediglich in ausgewählten Gebieten. Um diesen Anschluss nutzen zu können, liegen derzeit die Anschaffungskosten für eine Satellitenschüssel und die Grundausstattung bei ca. 499,- Euro.
Ein mobiler Internetanschluss über 5G bietet eine weitere zukunftsweisende Alternative. Bei optimalen Bedingungen sind hier ebenfalls bis zu 1 GBit/s möglich. In den kommenden Jahren will die 5G-Technologie sogar bis zu 10 GBit/s erreichen.
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